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Den Ursprung seiner Geschichte verdankt die „Mittelgebirgsroute“ einem Urlaub auf ihrem

französischem Vorbild, der „Route des Grandes Alpes“. Diese führt in atemberaubender Weise

über die höchsten Pässe des französisch-italienischen Grenzgebiets von Thonon-les-Bains am

Genfer See nach Menton am Mittelmeer.

Es wäre vermessen, die Mittelgebirgsroute im Hinblick auf Berge, Streckenführung,

Attraktivität und Landschaft mit seinem französischem Pendant vergleichen zu wollen,

dennoch hat die Mittelgebirgsroute gerade bei diesen Eigenschaften einiges zu bieten. So

sorgen mit dem BAYERISCHEN WALD, OBERPFÄLZER WALD, ERZGEBIRGE, SÄCHSISCHER

SCHWEIZ und ZITTAUER GEBIRGE gleich fünf markante Landstriche für einen überaus hohen

Freizeitwert.

Unabhängig von der Wahl des Verkehrsmittels (Motorrad, Wohnmobil, Auto, Fahrrad etc.)

sorgen kurvenreiche Strecken, schöne Landschaften, unterschiedliche Kulturen, interessante

Sehenswürdigkeiten sowie gemütliche Café´s, Restaurants und Eisdielen entlang der Route für

sehr viel Abwechslung.

Die ursprüngliche Länge der Route betrug ca. 780 Km und führte von Neureichenau über Selb

in Richtung Zittau. Mittlerweile wurde die Route jedoch zu einem Rundkurs mit einer Länge

von etwa 1232 Km ausgeweitet, was sich planungstechnisch als vorteilig erweist.

Geographisch liegt der Startpunkt Selb nahe dem ehemaligen Dreiländereck DDR - BRD - CSSR. Selb liegt damit zentral zu den Mittelgebirgen „Oberpfälzisch - Bayerischer Wald“, „Fichtelgebirge“ und „Erzgebirge“, an das sich im

Osten noch die „Sächsische Schweiz“ und das „Zittauer Gebirge“ anschließen. Durch die natürliche räumliche Trennung dieser drei Mittelgebirge sowie dem „eisernen Vorhang“ entstanden dort unterschiedliche Lebensarten und

Kulturen.

Alle involvierten Landstriche sind der „Böhmischen Masse“ zugeordnet und gehören damit aus geologischer Sicht zusammen. Aus dieser Tatsache ergeben sich auch neben der Route vor allem geologisch interessante Aspekte.

Genannt seien an dieser Stelle „Parkstein“ bei Weiden, der „Eisenbühl“ bei Sybillenbad (beides erloschenene Vulkane) und die Mofetten in „Soos“ bei Franzensbad.

Ürsprüngliche Streckenführung
Neue Streckenführung